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Unterricht,

Ausbildung & Reha

Gesunde und motivierte Pferde im Fokus allen Handelns - das ist mein Grundsatz.
Um das zu verwirklichen, sind viele Faktoren zu berücksichtigen. Reitersitz und Hilfengebung, Sattel und Zäumung, Gesundheit und Haltung: Alles greift ineinander und beeinflusst sich gegenseitig.
Ich möchte den Blick und das Gefühl schulen für alle Aspekte eines fröhlichen Mit-dem-Pferd-Seins!

Hier erfährst du mehr:

REITKUNST

Ich reite (auch) Dressur, weil ich meine Pferde gesund halten möchte, weil ich Freude habe an der schnellen Reaktion auf kleinste Hilfen, dem wachen Verstehen, der wachsenden Eleganz und dem Selbstbewusstsein des im Sinne der klassischen Dressur geförderten Pferdes. Seit langem faszinieren mich aber auch die Arbeitsreitweisen dieser Welt, die die Grundlage für alles Reiten bilden. Passend zu meinen iberischen Pferden natürlich insbesondere die spanische Doma Vaquera. Ich integriere einige der Lektionen der Arbeit der spanischen Viehhirten in die Ausbildung, um die Effekte auf die Kraft und den Spaß an der Schnelligkeit zu nutzen - natürlich auf eine moderne, pferdefreundliche Art und Weise!
 

In meinem Unterricht lege ich zu Beginn das Fundament feinen Reitens: Wir erarbeiten einen unabhängigen, flexiblen und das Pferd möglichst wenig störenden Sitz. Nur wenn es gelingt, alle Hilfen vollständig ruhen zu lassen und auf dem Pferderücken "nicht existent" zu sein, bekommt jede noch so kleine Hilfe eine Bedeutung für das Pferd. Dann wird Reiten leicht und fein.

Ist die Basis gelegt, verfeinenern wir mit Hilfe der Lektionen der Dressur die Kommunikation zwischen Pferd und Reiter und die Balance des Pferdes. So kann es den Reiter mit Freude und gesunderhaltend tragen.

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HANDARBEIT

Die Arbeit an der Hand ist nicht nur ein wunderbares Instrument, um Vertrauen und Verständnis zu schaffen. An der Hand können wir dem Pferd stressfreier sämtliche Lektionen beibringen, bevor wir sie unter dem Sattel abfragen. Und - und das wird heute immer wichtiger - vom Boden aus ist die gezielte Korrektur unphysiologischer Bewegungsmuster und der Aufbau eines tragfähigen, bewegungskompetenten Reitpferdes möglich (siehe unten, Reha-Training).

Meine große Leidenschaft gilt der klassischen Handarbeit am Kappzaum. Wer sich bei mir mit einem Lehrpferde oder seinem eigenen Pferd in Handarbeit weiterbilden möchte, lernt aber auch die anderen Spielarten kennen: Wiener Handarbeit (auf Trense bzw. Zäumung), Langzügel und gymnastizierende Longenarbeit. Eines ist allen Varianten gemeinsam: Sie machen Pferd und Mensch viel Spaß!

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REHA-TRAINING

 

Jeder Aufbau nach einer Krankheit, aber auch einfach der Wiederaufbau nach einer Trainingspause ist ein Reha-Training, das planvoll und mit Blick für die individuellen Bedürfnisse des Pferdes durchgeführt werden sollte.

Reha-Training findet grundsätzlich zunächst an der Hand statt. Ich kombiniere dafür die klassische Handarbeit und das gymnastizierende Longentraining, immer auf das einzelne Pferd abgestimmt. Als Physiotherapeutin für Pferde (ATM) mit diversen Zusatzqualifikationen ergänze ich das Training um manualtherapeutische Anwendungen.

 

Vor Beginn des Reha- oder Aufbautrainings steht aber immer die genaue Analyse des Ist-Zustands. Das umfasst die Ganganalyse und die Betrachtung aller anderen beeinflussenden Faktoren - von Sattel und Zaumzeug bis zu Haltung und Fütterung.

Wenn beispielsweise ein Pferd nach einem Sehnenschaden wieder aufgebaut werden soll, muss Kraft und Ausdauer trainiert werden, aber auch der Grund für den Sehnenschaden abgestellt. Meist sind das unphysiologische Bewegungsmuster, die u.a. durch eine Trageschwäche entstehen können.

Bilder: privat (2) | Fotografia Centauro / Catherine Rocke (2)

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